Ein handliches Heftchen mit Tipps und Infos zum Weitergeben
Hier die JSJ-Broschüren bestellenErfahrungsbericht nach einer 10-tägigen Behandlung mit zwei gutartigen Gehirntumoren

Anfrage zur Förderung
Die 58-jährige Petra war ursprünglich an einem 5-Tage Jin Shin Jyutsu Kurs interessiert und bat aufgrund ihrer finanziellen Situation den JSJ-Verein um ein Darlehen. Im auf die Anfrage folgenden Gespräch mit Ute Schraut erklärte Petra ihre Situation, woraufhin Ute Schraut aus ihrer Erfahrung im Freundeskreis den Vorschlag unterbreitete, sich 10 Tage von einem Praktiker strömen zu lassen, um dadurch wieder in die „Urschwingung“ zurückzukommen. Nach einer Nacht entschied sich Petra für die 10 Tage Strömen.
Die Situation
Als langjährig behandelnder Jin Shin Jyutsu-Praktiker wurde ich vom JSJ-Verein darauf angesprochen, Petra an möglichst 10 aufeinanderfolgenden Tagen zu strömen. Petra hat zwei gutartige, bestrahlte Gehirntumore. Ein Akustikusneurinom im rechten inneren Gehörgang, ein Meningiom links am Schläfenlappen und ein davon ausgehendes, großflächiges Hirnödem. Das Akustikusneurinom verursachte Gleichgewichtsprobleme und zudem Schwierigkeiten beim Hörverständnis. Das Meningiom und das großflächige Hirnödem führten zu Wortfindungsstörungen, sowie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Außerdem bestand die Möglichkeit von epileptischen Anfällen, was die Mediziner als zukünftige Gefahr beschrieben, und das Hirnödem löste Druck im Kopf aus, einfach wenn das Gehirn stark beansprucht wurde.
Schritt in die Berufsunfähigkeit?
Petra war nun seit 10 Monaten krankgeschrieben, weil sie ihre frühere Tätigkeit als Interimsmanagerin / Beraterin in der Produktion und in Projekten in selbständiger Position nicht mehr ausführen konnte. Sobald ihr Gehirn durch die frühere Tätigkeit beansprucht wurde, entstand ein extremer Kopfdruck, der weitere Arbeiten in diesem Feld nicht mehr zuließ. Linkshirnige Arbeiten wurden immer schwieriger, so dass Petra davon ausging, dass eine Veränderung im Leben wohl zementiert werden solle. Es schien ihr als ob der Kopf eine Grenze gesetzt habe, der keine Hintertür mehr offen ließe. Der Schritt in die Berufsunfähigkeit lag an. Jedoch hatte Petra innerlich akzeptiert, dass der alte Berufsweg nicht mehr weiter zu verfolgen war und dass eine neue Tätigkeit angestrebt werde, über die aber noch keine Klarheit bestehe.
Welche Ströme rufen?
Ich begann, sie nach Pulsfühlen zu strömen, wobei anfänglich der Vermittler, der Hauptzentralstrom, der Nabelstrom und der 23/25er Strom im Vordergrund standen. Als Reaktion setzte eine extreme Müdigkeit ein, ohne jedoch gut einschlafen zu können. Zusätzlich ergab sich ein stärkerer Kopfdruck, der sich jedoch bald setzte. Am dritten Tag hatte sie das Gefühl, als ob vorne an der Stirn (Sitz des Meningiom) jemand gegen ihren Kopf hämmerte, ohne jedoch Kopfschmerzen zu haben. Auch am dritten Tag begann die Wahrnehmung, wie eine Flüssigkeit den Rachen hinunterlief und dauernde Schluckreflexe auslöste. Petra war jedoch weder erkältet, noch hatte sie ein Projekt mit den Nebenhöhlen. Aus medizinischer Sicht besteht das Wissen, dass keine direkte Verbindung zwischen Gehirn und Rachen vorhanden ist. Petra konnte nachts seit Langem wieder auf der linken Seite schlafen.
In den folgenden Tagen setzte sich mit dem Strömen von dem 20,21,22er Strom und dem 5,6,7,8er Strom das Fließen den Rachen hinunter verstärkt fort, was sich wie eine Erkältung anfühlte, aber keine war. Am fünften Tag wurde Petra deutlich, dass sie nach dem Strömen des 4er Stroms und des Blasenstroms wesentlich besser auf der vormals beeinträchtigten rechten Seite hören und verstehen konnte. Durch die Wahrnehmung von extremen Bauchgeräuschen wurde deutlich, dass es in der Taillenebene ordentlich arbeitete. Auch das „Hämmern“ an der linken Seite des Kopfes wurde stärker.
Die Veränderungen
Am sechsten Tag war das Hören auf der rechten Seite weiterhin besser gewesen. Zusätzlich setzte ein starkes „Kribbeln“ in der rechten Kopfseite ein, was wie elektrisierendes Gefühl im Kopf beschrieben wurde. Insbesondere nach dem Strömen des 13er Stroms wurde dieses „Elektrisieren“ beschrieben. Nach dem Strömen des Nabelstroms nahm sie es wie ein Feuer war, was im linken Teil des Kopfes entfacht wurde. Zusätzlich floss enorm viel Energie in ihren Händen. Die eben beschriebenen Wahrnehmungen von Petra setzten sich in den folgenden Tagen fort, insbesondere der Fluss durch den Rachen war stark, sowohl während des Strömens als auch in der restlichen Zeit des Tages. Der 16,17,18,19er Strom verstärkte das „Elektrisieren“ im Kopf und den Fluss den Rachen hinab sehr deutlich.
Am letzten und zehnten Tag des Strömens vernahm Petra eine Erfahrung, die sich in dem Geräusch eines zerplatzenden Steines im Kopf darstellte: ein stärkeres „Knacken“ als ob ein großer Stein in zwei Teile zerfalle. Danach spürte sie ein großes wohliges Wärmeempfinden im Körper. Ihre Bilanz am letzten Tag machte deutlich, dass sie durch das Strömen viele neue Impulse bekommen hatte, die anregend für ihr Gehirn waren und sie jeden Tag Veränderungen hatte spüren lassen.
Reinigungsprozesse
Nach den Tagen des Strömens berichtete Petra mir, dass sie dreimal in kurzen Abständen durch Erkältungen gegangen sei, die sie als Reinigungsprozesse wahrnahm. Die ersten beiden Erkältungen klangen schnell ab, die dritte war wesentlich heftiger und mit einer Beteiligung der Nasennebenhöhlen. Zeitweise konnte sie nicht mehr riechen, letztendlich war jedoch alles gut abgeflossen und der Geruchssinn funktionierte wieder.
Petra berichtete mir, dass sie als Kind eine große Sensitivität erlebt habe in Zusammenhang mit einer starken Intuition und verschiedenen sich erfüllenden Ahnungen. Durch Ausbildung und Beruf sei sie von diesen Fähigkeiten abgekommen und habe verstärkt die linke Seite ihres Gehirns gebraucht. Nun, da sie akzeptiert habe, dass sie neue Entscheidungen für ihr weiteres Leben treffen müsse, wolle sie wieder zu ihrer „Urschwingung“ zurückkehren.
Bezug zur 4. Tiefe
Mir ist deutlich geworden, dass die Projekte von Petra einen deutlichen Bezug zu der 4. Tiefe aufweisen (idealtypisches Alter 45-60 Jahre) und dass sie durch ihre Entscheidung, eine Veränderung ihres Lebens wegen der aufgetretenen Krankheit zu akzeptieren, nun wieder in einen guten Fluss ihres Lebens gelangen kann. Dreieinhalb Monate nach dem intensiven Geströmt werden schrieb sie mir, dass laut eines MRT die Tumore noch vorhanden seien, aber das Hirnödem deutlich regredient sei, ohne dass sie jemals Medikamente eingenommen hat oder andere medizinische Behandlungen zugelassen hat. Sie ist dem JSJ-Verein und mir unendlich dankbar für das Strömen.
Michael Radtke, Jin Shin Jyutsu-Praktiker
