Fördergeschichte von Gertrud Rosa Müller JSJ-Praktikerin

aus Tiefenbach, Bayern

Anfang März 2023 kam S. das erste Mal zu mir zum Strömen. Ich kannte ihn schon von einer früheren JSJ-Sitzung und wusste, dass er seit Langem Kurse in Fußreflexzonenmassage gab.

Als Wildnispädagoge erlitt S. im Sommer 2022 einen schweren Unfall, bei dem er sich zehn Rippen gebrochen sowie das Schulterblatt zertrümmert hatte und in der Folge ein Drittel des linken Lungenflügels entnommen werden musste. Er hatte zwar bereits den 1. Teil eines 5-Tageskurses absolviert, in der schweren Zeit aber außer Selbsthilfe keine Sitzungen bekommen.

Eine Bekannte empfahl ihm, es doch mit Jin Shin Jyutsu zu probieren. Er litt immer noch unter Schmerzen im Brust- und Armbereich, eigentlich auf der ganzen linken Seite. Wahrgenommen habe ich eine Festigkeit im Gewebe, Energie- und Kraftlosigkeit, Schwere und eine negative Grundhaltung.

Da S. schon so lange krank war, waren seine finanziellen Mittel für JSJ-Sitzungen begrenzt. Trotz seines engen Budgets kam S. ein- bis zweimal die Woche zum Strömen und zur Strömgruppe. Er spürte, dass sich langsam alles zum Guten veränderte. Ich wusste, dass er noch viele Sitzungen brauchen, aber die finanziellen Mittel dazu nicht reichten. So entstand der Gedanke sich an den JIN-SHIN-JYUTSU-Verein zu wenden und um eine Förderung zu bitten, was auch nach Telefonaten mit Ute Schaut sehr schnell und unkompliziert organisiert wurde.

S. wurde mit 10 Einzelsitzungen bei mir gefördert, was uns sehr gefreut hat. Beständig blieb S. dran, kam zum Strömen, hat sich selbst sehr viel geströmt, die Finger gehalten und die ihm vorgeschlagenen Selbsthilfegriffe angewandt. Ich arbeitete viel mit den drei Korrekturmethoden (vor allem mit der zweiten), dem Vermittlerstrom und dem Lungenstrom. In den Einzelsitzungen folgte ich am jeweiligen Tag natürlich auch dem, was die Pulse mir erzählten.

Beständig änderten sich sein Energieniveau, seine Kraft und seine Einstellungen zum Positiven.

S. ist von Herzen dankbar für diese Unterstützung und bleibt auch weiter ausdauernd dran. Im Januar möchte er den Selbsthilfekurs 2 und im Frühjahr den 2. Teil des 5-Tage-Kurses besuchen.

Wir beide sind sehr dankbar für die Förderung und sind nun Mitglieder des Vereins um auch anderen diese Möglichkeit zu geben.

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